Dimanche 14 mars 2010 7 14 /03 /Mars /2010 10:50

Pressemitteilung

 

 Tomi Ungerers kanadische Jahre

1971-1975

Here Today, Gone Tomorrow 

 

1. April bis 1. August 2010 

26-11-09_1209.jpg
Musée Tomi Ungerer,
Musée International de l'illustration
Place de la République à Strasbourg



Das Museum Tomi Ungerer ist vom 1. bis 31.


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Rubrique:
Art-Musée

März geschlossen. In dieser Zeit wird die Ausstellung

Saul Steinberg. Schrift in Bildern“

 abgebaut und die Präsentation einer neuen Auswahl aus der ständigen Sammlung vorbereitet.

 

Von April bis Juli wird im ersten Stock des Museums  eine Sonderausstellung mit Beobachtungszeichnungen aus Tomi Ungerers kanadischen Jahren (1971-1975) zu sehen sein.

 

Diesem bedeutenden Aspekt im grafischem Schaffen des Künstlers widmet sich das Museum mit dieser neuen Schau zum ersten Mal. Es handelt sich in erster Linie um Originalzeichnungen aus zwei wichtigen Bänden dieser Periode: Slow Agony und Heute hier, morgen fort. Skulpturen aus recyceltem Holz vervollständigen den Überblick.

 

Des Lebens in New York überdrüssig, ließen sich Tomi Ungerer und seine Frau 1971 im kanadischen Lockeport (Nova Scotia) nieder. Dort führen sie völlig anderes Leben als in New York: Sie renovierten ein altes Farmhaus, hielten Schafe, Gänse, Kaninchen und Schweine und lernten sogar, Tiere zu schlachten.

 

Tomi Ungerer veröffentlichte auch weiterhin Kinderbücher; gleichzeitig fertigte er zahlreiche Skizzen über seinen kanadischen Alltag an, die er Anfang der 1980er-Jahre in zwei Bänden herausbrachte

: Slow Agony und Heute hier, morgen fort

(Far out isn’t far enough).

 

Das erste Album enthält Zeichnungen aus den Jahren zwischen 1976 und 1982, die Ungerer größtenteils nach eigenen Fotografien seiner Umgebung anfertigte. Sie dokumentieren die zerstörende Wirkung der Zeit. In Heute hier, morgen fort schildert der Künstler sein Leben in Nova Scotia. Die mit zahlreichen Zeichnungen und Skizzen bebilderte Erzählung übernahm und bearbeitete er später für Acadie.

 

Die Ausstellung präsentiert rund 100 Werke aus dieser Schaffensperiode Tomi Ungerers. Sie beginnt im ersten Stock des Museums mit einer einführenden Erläuterung der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den USA der späten 60er-Jahre und verdeutlicht die Gründe für den Weggang der Ungerers nach Kanada.

 

Diesen Aspekt illustrieren die großen Poster gegen Vietnam-Krieg und Rassentrennung sowie die satirischen Cartoons über die US-amerikanische Politik.

 

Auch die sozialen und biografischen Lebensumstände des Künstlers sowie seine Wohnverhältnisse in Kanada werden in diesem Teil der Ausstellung dokumentiert.

 

Es folgen die (zum Teil erstmals bzw. selten gezeigten) großen Formate aus der Slow Agony-Serie, Zeichnungen über die Tier- und Pflanzenwelt in Nova Scotia und den Alltag des Künstlers sowie Altholzskulpturen.

 

Den Abschluss des Rundgangs bilden Skizzenhefte von Tomi Ungerer und Einflüsse wie naturalistische Darstellungen aus dem Zoologischen Museum und botanische Zeichnungen aus der Oberlin-Sammlung des Elsässischen Museums.

 

Weitere Einblicke in Tomi Ungerers kanadische Schaffensjahre vermittelt Percy Adlons Film „Landleben“.

Das 1974 in Kanada entstandene Porträt wird während der gesamten Ausstellungsdauer gezeigt.

 

 

Am Samstag, dem 24. April,

signiert Tomi Ungerer

den Ausstellungskatalog "

 

Les Années canadiennes de Tomi Ungerer

Here Today, Gone Tomorrow"

 im Museum Tomi Ungerer

– Internationales Zentrum für Illustration.

 

 ***

 

  • PRAKTISCHE HINWEISE

 

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Do, Fr: 12.00 bis 18.00 Uhr

Sa und So: 10.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag geschlossen

 

Eintrittspreise:

5 Euro

ermäßigt: 2,50 Euro

 

Ort:

Musée Tomi Ungerer – Centre international de l’Illustration

2, avenue de la Marseillaise, Strasbourg

Tel.: +33/(0)3 69 06 37 27

 

 

Katalog:

Les années canadiennes de Tomi UngererHere today, gone tomorrow”

208  Seiten

ISBN: 978-2-35125-080-8

Verlag: Éditions des Musées de la Ville de Strasbourg

Vertrieb: Le Seuil / Volumen

(unter Leitung von Thérèse Willer)

Verfasser: Tomi Ungerer, Dominic Hardy, Burton Pike, Cécile Ripoll, Thérèse Willer


 NB

 

 

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